Mit Gott verlobt?
Shownotes
Das Wort für den Tag - Der tägliche AndachtsCast
Montag, 15. Juni 2026
Ich will dich mir verloben auf ewig, ich will dich mir verloben in Gerechtigkeit und Recht, in Gnade und Barmherzigkeit. Hosea 2,21
Ein Vers, der immer seltsamer wird, je öfter man ihn liest. Klingt so eine Liebeserklärung? Ein Eheversprechen? Aber „dich mir“ statt „mir dich“ wirkt übergriffig, fast nach Zwangsheirat. Und ewig verlobt zu sein, ist auch nicht die beste Perspektive. Vor dem kulturellen Hintergrund Israels ist an die Übergabe des Brautpreises vor dem Vollzug der Ehe zu denken. Seltsamerweise erhält ihn hier aber nicht der Brautvater, sondern die Braut selbst. Und seine Form ist auch ungewöhnlich: Gerechtigkeit und Recht, Gnade und Barmherzigkeit – davon kann man sich auch nichts kaufen, möchte man fast sagen, und doch sind sie in einer Ehe unbezahlbar.
Ein Impuls von Adrian Marschner. Der Theologe ist von der Uni Tübingen als Vikar nach Norddeutschland gewechselt.
Sprecher: KI-Stimme
„Das Wort für den Tag - Der tägliche AndachtsCast" wird produziert durch die Evangelisches Medienhaus GmbH, Stuttgart. Der AndachtsCast wird präsentiert vom Evangelischen Gemeindeblatt für Württemberg. Mehr Infos unter www.evangelisches-gemeindeblatt.de
Den täglichen AndachtsCast gibt es überall, wo es Podcasts gibt und für Ihre Homepage, sofern Sie den Gemeindebaukasten des Evangelischen Medienhauses Stuttgart verwenden. www.gemeindebaukasten.de Wir freuen uns über Ihr Feedback. Schreiben Sie uns an: redaktion@evanggemeindeblatt.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Montag, Fünffzehnte Juni, Zwei-tausendsechsundzwanzig.
00:00:04: Ich will dich mir verloben auf ewig.
00:00:07: Ich will Dich mir ver loben in Gerechtigkeit und Recht In Gnade und Barmherzigkeit.
00:00:14: Josea Kapitel II, Vers.
00:00:16: XXI.
00:00:17: Gedanken dazu von Adrian Marschner Ein Vers der immer seltsamer wird Je öfter man ihn liest Klingt so eine Liebeserklärung?
00:00:28: Ein Eheversprechen.
00:00:30: Aber dich mir statt mir.
00:00:33: dich wirkt übergriffig, fast nach Zwangsheirat.
00:00:38: Und ewig verlobt zu sein ist auch nicht die beste Perspektive.
00:00:43: Vor dem kulturellen Hintergrund Israels ist an die Übergabe des Brautpreises vor dem Vollzug der Ehe zu denken.
00:00:51: Seltsamerweise erhält ihn hier aber nicht der Brautvater sondern die Braut selbst Und seine Form ist auch ungewöhnlich.
00:01:00: Gerechtigkeit und Recht, Gnade und Barmherzigkeit Davon kann man sich auch nichts kaufen, möchte man fast sagen – und doch sind sie in einer Ehe unbezahlbar!
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