Verlässlichkeit ist gefragt

Shownotes

Das Wort für den Tag - Der tägliche AndachtsCast

Freitag, 19. Juni 2026

Was soll ich dir tun, Ephraim? Was soll ich dir tun, Juda? Ist doch eure Liebe wie eine Wolke am Morgen und wie der Tau, der frühmorgens vergeht! Hosea 6,4

Wie ein besorgtes Elternteil klingt Gott hier. Aber warum eigentlich? Israel hat sich doch in den Versen zuvor bemüht gezeigt: Das Volk will umkehren und vertraut fest auf Gottes erneute Zuwendung. Doch genau hier liegt das Problem. So verlässlich, fast schon berechenbar wie der Lauf der Natur, wie das erste Licht am Morgen oder der Regen nach der Trockenzeit soll Gott sein. Die Unabhängigkeit Gottes von menschlichen Ansprüchen, seine Freiheit wird offensichtlich nicht ernstgenommen. Und wenn man schon so fest auf Gott rechnet, muss dann nicht wenigstens auch das eigene Verhalten beständiger sein als Morgentau und Frühnebel?

Ein Impuls von Adrian Marschner. Der Theologe ist von der Uni Tübingen als Vikar nach Norddeutschland gewechselt.

Sprecher: KI-Stimme

„Das Wort für den Tag - Der tägliche AndachtsCast" wird produziert durch die Evangelisches Medienhaus GmbH, Stuttgart. Der AndachtsCast wird präsentiert vom Evangelischen Gemeindeblatt für Württemberg. Mehr Infos unter www.evangelisches-gemeindeblatt.de

Den täglichen AndachtsCast gibt es überall, wo es Podcasts gibt und für Ihre Homepage, sofern Sie den Gemeindebaukasten des Evangelischen Medienhauses Stuttgart verwenden. www.gemeindebaukasten.de Wir freuen uns über Ihr Feedback. Schreiben Sie uns an: redaktion@evanggemeindeblatt.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Freitag, neunzehnte Juni, zweitausendsechsundzwanzig.

00:00:04: Was soll ich dir tun, Ephraim?

00:00:06: Was sollich dir tun Juda?

00:00:09: Ist doch eure Liebe wie eine Wolke am Morgen und wie der Tau der Frühmorgens vergeht!

00:00:15: Hosea Kapitel Sechs Vers.

00:00:17: Vier Gedanken dazu von Adrian Marschner.

00:00:22: Wie ein besorgtes Elternteil klingt Gott hier – aber warum eigentlich?

00:00:27: Israel hat sich doch in den Fersen zuvor bemüht gezeigt.

00:00:31: Das Volk will umkehren und vertraut fest auf Gottes erneute Zuwendung.

00:00:36: Doch genau hier liegt das Problem – so verlässlich, fast schon berechenbar wie der Lauf der Natur, wie das erste Licht am Morgen oder der Regen nach der Trockenzeit.

00:00:47: soll Gott sein!

00:00:49: Die Unabhängigkeit Gottes von menschlichen Ansprüchen seine Freiheit wird offensichtlich nicht ernst genommen.

00:00:57: Und wenn man schon so fest auf Gott rechnet Muss da nicht wenigstens auch das eigene Verhalten beständiger sein als Morgentau und Frühnebel?

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