Von Geist und Wind
Shownotes
Das Wort für den Tag - Der tägliche AndachtsCast
Samstag, 20. Juni 2026
Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Halme ohne Ähren bringen kein Mehl; sollten sie doch etwas bringen, verschlingen es Fremde. Hosea 8,7
„Wer Wind sät, wird Sturm ernten“ – ein absoluter Klassiker unter den Sprichwörtern biblischen Ursprungs. Zwei Bildwelten treffen aufeinander und werden kunstvoll verwoben. Erstens die Landwirtschaft, die auch den zweiten Spruch und zahllose weitere Aussagen der Bibel prägt – oft in positiver Konnotation, man denke nur an die hundertfache Frucht in einem der Gleichnisse Jesu. Zweitens die Bewegung der Luft, wobei im Hebräischen das Wort „Wind“ zugleich „Geist“ bedeutet. Ganz zu Beginn der Bibel ist es der Geist oder eben Wind Gottes, der über der Urflut schwebt. Und „wes Geistes Kind“ man ist, entscheidet bereits über das eigene Handeln und dessen Konsequenzen.
Ein Impuls von Adrian Marschner. Der Theologe ist von der Uni Tübingen als Vikar nach Norddeutschland gewechselt.
Sprecher: KI-Stimme
„Das Wort für den Tag - Der tägliche AndachtsCast" wird produziert durch die Evangelisches Medienhaus GmbH, Stuttgart. Der AndachtsCast wird präsentiert vom Evangelischen Gemeindeblatt für Württemberg. Mehr Infos unter www.evangelisches-gemeindeblatt.de
Den täglichen AndachtsCast gibt es überall, wo es Podcasts gibt und für Ihre Homepage, sofern Sie den Gemeindebaukasten des Evangelischen Medienhauses Stuttgart verwenden. www.gemeindebaukasten.de Wir freuen uns über Ihr Feedback. Schreiben Sie uns an: redaktion@evanggemeindeblatt.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Samstag, zwanzigster Juni, zwei tausendzechsundzwanzig.
00:00:04: Denn sie sähen Wind und werden Sturm ernten.
00:00:08: Halme ohne Ehren bringen kein Mehl, sollten Sie doch etwas bringen – verschlingen es Fremde!
00:00:15: Hosea Kapitel VIII, Versieben.
00:00:18: Gedanken dazu von Adrian Marchner Wer Wind säht wird Sturm ernten Ein absoluter Klassiker unter den Sprichwörtern biblischen Ursprungs.
00:00:29: Zwei Bildwelten treffen aufeinander und werden kunstvoll verwoben.
00:00:33: Erstens die Landwirtschaft, die auch den zweiten Spruch- und zahllose weitere Aussagen der Bibel prägt – oft in positiver Konnotation!
00:00:43: Man denke nur an die hundertfache Frucht in einem der Gleichnisse Jesu.
00:00:48: Zweitens die Bewegung der Luft.
00:00:50: Wobei im Hebräischen das Wort Wind zugleich Geist bedeutet….
00:00:56: Ganz zu Beginn der Bibel ist es der Geist oder eben Wind Gottes, der über den Urflut schwebt.
00:01:03: Und was geistes Kind man isst entscheidet bereits über das eigene Handeln und dessen Konsequenzen.
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