Ein Gebet des Herzens

Shownotes

Das Wort für den Tag - Der tägliche AndachtsCast

Sonntag, 5. Juli 2026

Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. Psalm 73,26

Was für ein Gebet inmitten der Beschäftigung mit dem Amos-Buch! Die Beschreibung der Frevler lässt an Personen unserer Tage denken. Man könnte glatt vergessen, dass diese Worte vor 2.500 Jahren entstanden sind. Doch genau das tröstet auch, wenn wir fassungslos die dreiste Überheblichkeit der selbsternannten Heilsbringer unserer Zeit erleben. Mir fällt ein Wort des ersten Bundespräsidenten Gustav Heinemann ein: „Die Herren dieser Welt gehen, unser Herr kommt.“ So lange bleibt uns nur, wachsam zu sein, nicht selbst den Rattenfängern hinterherzulaufen und stattdessen denen beizustehen, die unter dem Regiment der Frevler unserer Zeit unsäglich leiden.

Ein Impuls von Matthias Hestermann. Er unterrichtet Evangelische Religionslehre an zwei Gymnasien im Raum Göppingen.

Sprecher: KI-Stimme

„Das Wort für den Tag - Der tägliche AndachtsCast" wird produziert durch die Evangelisches Medienhaus GmbH, Stuttgart. Der AndachtsCast wird präsentiert vom Evangelischen Gemeindeblatt für Württemberg. Mehr Infos unter www.evangelisches-gemeindeblatt.de

Den täglichen AndachtsCast gibt es überall, wo es Podcasts gibt und für Ihre Homepage, sofern Sie den Gemeindebaukasten des Evangelischen Medienhauses Stuttgart verwenden. www.gemeindebaukasten.de Wir freuen uns über Ihr Feedback. Schreiben Sie uns an: redaktion@evanggemeindeblatt.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Sonntag, Fünfter Juli.

00:00:03: Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch Gott alle Zeit meines Herzens Trost – und mein Teil.

00:00:12: Psalm, seventy-fünf für sechsundzwanzig Gedanken dazu von Matthias Hestermann.

00:00:18: Was für ein Gebet.

00:00:20: inmitten der Beschäftigung mit dem Amos Buch.

00:00:24: Die Beschreibung der Freffler lässt an Personen unserer Tage denken.

00:00:28: Man könnte glatt vergessen, dass diese Worte vor zweitausend Fünfhundert Jahren entstanden sind.

00:00:34: Doch genau das tröstet auch wenn wir fassungslos die dreiste Überheblichkeit der selbsternannten Heilspringer unserer Zeit erleben!

00:00:45: Mir fällt ein Wort des ersten Bundespräsidenten Gustav Heinemann ein Die Herren dieser Welt gehen unser Herr kommt.

00:00:55: So lange bleibt uns nur wachsam zu sein nicht selbst den Rattenfängern hinterherzulaufen und stattdessen denen beizustehen, die unter dem Regiment der Freffler unserer Zeit unsäglich leiden.

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