Vom Haben und Wollen
Shownotes
Das Wort für den Tag - Der tägliche AndachtsCast
Mittwoch, 23. September 2026
Es ist besser, zu gebrauchen, was vor Augen ist, als nach anderem zu verlangen. Das ist auch eitel und Haschen nach Wind. Prediger Salomo 6,9
Sind wir gerufen, uns immer weiterzuentwickeln? „Werde, der du bist!“ – nicht nur bei Nietzsche, auch im Christentum gibt es diese Haltung. Ausgangspunkt ist wohl die Erfahrung, dass wir immer wieder ängstlich, kleinlich, ungerecht und unglücklich sind. Durch Übungen kann ich lernen – so verstehe ich es – mich ganz in Gottes Liebe fallen zu lassen und so innerlich zu wachsen. Mir liegt näher, mich so unfertig sein zu lassen wie ich bin, und einfach zu tun, was mir vor die Hände kommt. Der Prediger scheint mir auch so zu denken. Und auch Luther, finde ich, geht in diese Richtung: Ich bin durch Gott befreit, mich meinen Aufgaben in der Welt zu widmen.
Ein Impuls von Matthias Hestermann. Er unterrichtet Evangelische Religionslehre an zwei Gymnasien im Raum Göppingen.
Sprecher: KI-Stimme
„Das Wort für den Tag - Der tägliche AndachtsCast" wird produziert durch die Evangelisches Medienhaus GmbH, Stuttgart. Der AndachtsCast wird präsentiert vom Evangelischen Gemeindeblatt für Württemberg. Mehr Infos unter www.evangelisches-gemeindeblatt.de
Den täglichen AndachtsCast gibt es überall, wo es Podcasts gibt und für Ihre Homepage, sofern Sie den Gemeindebaukasten des Evangelischen Medienhauses Stuttgart verwenden. www.gemeindebaukasten.de Wir freuen uns über Ihr Feedback. Schreiben Sie uns an: redaktion@evanggemeindeblatt.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Mittwoch, Dreiundzwanzigster September, Zwei-Tausendsechs und Zwanzig.
00:00:05: Es ist besser zu gebrauchen was vor Augen ist als nach anderem zu verlangen – das isst auch Eitel und Haschen nach Wind.
00:00:14: Prediger Salomo Kapitel Sechs Vers Neun Gedanken dazu von Matthias Hestermann Sind wir gerufen uns immer weiterzuentwickeln?
00:00:25: Werde der du bist!
00:00:27: Nicht nur bei Nietzsche Auch in Christentum gibt es diese Haltung.
00:00:31: Ausgangspunkt ist wohl die Erfahrung, dass wir immer wieder ängstlich kleinlich ungerecht und unglücklich sind.
00:00:39: Durch Übungen kann ich lernen – so verstehe ich es – mich ganz in Gottes Liebe fallen zu lassen und so innerlich zu wachsen!
00:00:48: Mir liegt näher, mich so unfertig sein zu lassen wie ich bin und einfach zu tun was mir vor die Hände kommt.
00:00:56: Der Prediger scheint mir auch so zu denken Und auch Luther, finde ich, geht in diese Richtung.
00:01:02: Ich bin durch Gott befreit mich meinen Aufgaben in der Welt zu
00:01:05: widmen.".
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